Ich geb' Stoff für die Schweiz

«Politik ist die Kunst, Probleme zu lösen, ohne neue größere zu schaffen».
Dieses Motto umschreibt die Hauptmotivation für meine politischen Aktivitäten: Ich will pragmatisch und lösungsorientiert Themen voranbringen, die unser Land beschäftigen. 

Als Textilunternehmer, Verbandsvorstand und Familienvater bin ich regelmässig damit konfrontiert, für vielfältige Herausforderungen bestmögliche Lösungen zu finden. Und ich muss zugeben: Ich tue dies leidenschaftlich gerne! 

Unternehmertum mit Weitsicht, Bildung mit Kopf, Herz und Hand, eine vernetzte Schweiz sowie unsere Sozialwerke liegen mir persönlich besonders am Herzen. Diese Themenfelder bilden das Fundament meines Engagements, mit dem ich im Gemeinderat der Stadt Zürich als liberal denkender Mensch für unsere Stadt politisieren will.

Deshalb: Am 8. März 2026 in den Zürcher Gemeinderat, 2x auf Liste 2 (FDP, Kreis 6).

Details dazu findest du in meinen Themenschwerpunkten «Unternehmertum mit Weitsicht» sowie «Bildung mit Kopf, Herz und Hand».

Unternehmertum
mit Weitsicht

Da für mich als Vollblutunternehmer Wirtschaft und Leben untrennbar zusammengehören, setze ich mich für eine erfolgreiche und nachhaltige Wirtschaft ein. Unsere Unternehmen und ihre Beschäftigten – ob gross oder klein – ermöglichen durch ihre wirtschaftliche Leistung ein gutes Auskommen – und finanzieren damit letztlich auch unseren Staat. Dies erfordert einen weitsichtigen Umgang mit unseren Ressourcen. Wir müssen bewusst entscheiden, wo wir investieren, worauf wir Steuern und Zölle erheben – und worauf nicht.

Weitere Details zu diesem Schwerpunkt findest du hier.

Unsere Wirtschaft braucht stabile, zeitgemässe Rahmenbedingungen sowie eine zukunftsorientierte Infrastruktur. Im Bereich der Rahmenbedingungen habe ich mich etwa durch mein Engagement im Branchenverband Swiss Textiles konsequent für den Abbau der Industriezölle eingesetzt. 

Eine erfolgreiche Wirtschaft ist auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen, die mit der Zeit geht. Für mich sind daher der internationale Luftverkehr, die Bahn mit ihrer Anbindung an das europäische Schienennetz, ein feinmaschiges, regionales ÖV-Netz in der ganzen Schweiz sowie moderne Strassen für den motorisierten Individualverkehr zentral für eine zuverlässige Mobilität.

Der konsequente Ausbau des öffentlichen Verkehrs muss weiterverfolgt werden. Denn wo Mobilität auf Menschen trifft, entwickeln sich Wirtschaft, Kultur und urbanes Leben weiter.

Zur Infrastruktur gehört auch das Wohnen. Unsere prosperierenden Städte leiden unter akutem Wohnungsmangel. Diese Schattenseite einer attraktiven Schweiz müssen wir aktiv angehen: durch den Abbau unnötiger Bauvorschriften, durch Verdichtung mittels vereinfachter Aufstockungen und durch eine raschere Behandlung von Einsprachen.

Eine nachhaltige Wirtschaft braucht unternehmerische Pionierarbeit und Offenheit für Innovationen. Gleichzeitig muss sie ideologiefrei bleiben und den Sinn für Wirtschaftlichkeit bewahren. Dass die Wirtschaft den Weg zur Reduktion der CO₂-Emissionen beschreiten muss, ist für mich selbstverständlich – und zwar unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und technologischer Realitäten. Dieser Überzeugung trage ich auch in meinem eigenen Unternehmen Rechnung: Wo immer möglich, haben wir Solarpanels und Wärmepumpen installiert oder geplant.

Gerade weil Innovation und neue Technologien stetig entstehen, entsprechen Verbote und starre Einschränkungen nicht meinem liberalen Weltbild.


Bildung mit Kopf, Herz und Hand

Ich selbst habe vom vielfältigen Bildungswesen profitiert. Deshalb engagiere ich mich leidenschaftlich für einen innovativen Bildungs- und Forschungsplatz Schweiz.

Unser Schulsystem leistet einen entscheidenden Beitrag zur Chancengleichheit. Als Verfechter der Volksschule unterstütze ich alle Massnahmen, die es unseren Lehrpersonen ermöglichen, sich effizient und wirkungsvoll auf ihre Kernaufgabe zu konzentrieren: Kindern und Jugendlichen eine individuell bestmögliche Ausbildung zu bieten. Dazu gehört auch, Prioritäten zu setzen – insbesondere beim Abbau administrativer Zusatzaufwände, die den Schulalltag unnötig belasten. Kurz gesagt: Lehrpersonen sollen unterrichten können und sich nicht mit bürokratischem Mehraufwand herumschlagen müssen.

Weitere Details zu diesem Schwerpunkt findest du hier.

Gleichzeitig müssen wir die Herausforderungen unseres integrativen Schulsystems ernst nehmen. Dass Kinder mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen nicht ausgegrenzt werden dürfen, ist eine grosse Errungenschaft unserer modernen Volksschule. Dieses System benötigt jedoch – zum Wohl der betroffenen Kinder wie auch der Lehrpersonen – eine Weiterentwicklung. In gewissen Fällen ist es aus Sicht der Chancengleichheit nicht sinnvoll, ein Kind dauerhaft in einer Regelklasse zu belassen, wenn es trotz Fördermassnahmen dem Unterricht nicht folgen kann oder diesen massiv beeinträchtigt.

Um das Berufsbildungssystem konkret zu unterstützen, bilden wir in unserem Betrieb derzeit zehn Lernende aus. Dadurch erhalte ich wertvolle Einblicke in die praktischen Herausforderungen der Berufsbildung und kann einen Beitrag zur viel zitierten «goldenen Mitte» zwischen Theorie und Praxis leisten.

Damit wirtschaftliche Praxis und unternehmerisches Denken stärker im Bildungssystem verankert werden, braucht es einen gezielten Wissenstransfer. Deshalb unterstütze ich Organisationen wie Young Enterprise Switzerland, die Schulen praxisnahe Bildungsangebote zu wirtschaftlichen Zusammenhängen bereitstellen.

Das Fundament aller Bildungswege – ob Berufslehre oder Gymnasium – legt unsere Volksschule. Dieser Institution müssen wir Sorge tragen, damit sie ihre Kernaufgaben erfüllen kann: Lesen, Schreiben und Rechnen vermitteln sowie die Freude am lebenslangen Lernen wecken. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, erlebe ich regelmässig im eigenen Haushalt – als Vater eines Jugendlichen, eines zukünftigen Schülers und als Partner einer Schulleiterin.

Auch die Fachhochschulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Innovationskraft unseres Kantons. Dieses Bildungssystem gilt es durch stärkere Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissensinstitutionen weiter zu stärken. Mein Unternehmen hat bereits erfolgreich mit Fachhochschulen und der ETH zusammengearbeitet. Solche praxisnahen Partnerschaften möchte ich künftig weiter ausbauen.

Unsere tiefe Jugendarbeitslosigkeit verdanken wir unter anderem dem dualen Bildungssystem: Rund zwei Drittel unseres Nachwuchses absolvieren nach der Volksschule eine Berufslehre. Für mich gilt dabei besonders: Theorie zielt, Praxis trifft. Gleichzeitig sind unsere Hochschulen international führend in Forschung und Innovation. In diese Stärken müssen wir weiterhin investieren.


Vernetzte Schweiz

Als Unternehmer eines Familienbetriebs mit 80 Prozent Exportanteil liegt mir eine international vernetzte Schweiz besonders am Herzen. Ich erlebe täglich, was Vernetzung konkret bedeutet. Entsprechend zählen neue und verbesserte Freihandelsabkommen, eine pragmatische und unternehmensfreundliche Exportpolitik sowie die Sicherung des bilateralen Wegs mit der Europäischen Union – unserer wichtigsten Handelspartnerin – zu meinen politischen Schwerpunkten.

Weitere Details zu diesem Schwerpunkt findest du hier.

Ich setze mich klar für die Weiterentwicklung des bilateralen Wegs mit der EU ein. Dazu gehören eine rasche Klärung der institutionellen Fragen, ein Stromabkommen sowie die Vollassoziierung an Horizon Europe und Erasmus+.

Als Unternehmer mit einem Exportanteil von rund 80 Prozent bin ich überzeugt: Internationaler Handel steigert den Wohlstand – in der Schweiz und weltweit – und stärkt durch Arbeitsplätze auch Bildung, Gesundheitswesen und Umweltschutz.


Unsere Sozialwerke

Langfristig gesunde Sozialwerke sind mir ein grosses Anliegen. Sie sind eine gesellschaftliche Errungenschaft und Ausdruck des liberalen Gemeinsinns unseres Landes. Sie sorgen dafür, dass niemand Hunger leiden muss und jede und jeder auf ein Mindestmass an sozialer Sicherheit zählen kann. Darauf dürfen wir stolz sein. Gleichzeitig braucht es grosse Anstrengungen, um diese Systeme langfristig zu erhalten. 

Weitere Details zu diesem Schwerpunkt findest du hier.

Die Finanzierung unserer Sozialwerke muss vorausschauend und generationengerecht erfolgen. Eine übermässige Umverteilung von Jung zu Alt gefährdet das Vertrauen in diese Systeme. Deshalb setze ich mich für notwendige und sinnvolle Reformen der AHV und der beruflichen Vorsorge ein. Der Erhalt unserer Sozialwerke ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Bund, Kantone, Gemeinden und jede einzelne Person betrifft. Flexible Berufslaufbahnen und Modelle wie Altersteilzeit sehe ich als wichtige Beiträge von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite.

Um unsere Sozialwerke langfristig zu sichern, müssen wir auch das Potenzial von Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern besser nutzen. Noch immer liegt hier viel wertvolles Know-how brach. Ich stehe deshalb für individuelle Lebensentwürfe und eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Die Wahl des Familien- und Betreuungsmodells soll aus liberaler Sicht frei bleiben, doch der Wiedereinstieg in den Beruf muss stärker unterstützt werden. Als Unternehmer, der den Rekrutierungsprozess von Anfang an begleitet, kenne ich die Herausforderungen aus erster Hand.

Klar ist: In wenigen Jahren werden in der Schweiz Hunderttausende Arbeitskräfte fehlen. Dieser Entwicklung müssen wir heute entschlossen begegnen.

Schliesslich möchte ich eine Lanze brechen für die Sozialpartnerschaft in der Schweiz. Sie steht für Dialog statt Konfrontation und ist ein Erfolgsfaktor für Wettbewerbsfähigkeit und sozialen Frieden. 


Background

Am 6. Oktober 1977 wurde ich in Zürich geboren und wohne zusammen mit meiner Frau Helene Hora in Zürich im Kreis 6. Ich bin Vater eines noch schulpflichtigen Sohnes und seit 2024 eines noch sehr jungen «Nachzüglers».
Als Unternehmer bin ich im Kanton St. Gallen und auf der ganzen Welt aktiv.

Meine unternehmerische Perspektive bringe ich auch in Wirtschaftsverbänden und Organisationen der Wirtschaft ein: Als Vertreter des Verbandes Swiss Textiles vertrete ich seit 2021 Arbeitgeberanliegen im Vorstand des Schweizerischen Arbeitgeberverbands. Bereits seit 2014 agiere ich im Vorstand von economiesuisse und beschäftige mich dort mit gesamtwirtschaftlichen Themen. 

Als wirtschafts- und gesellschaftsliberal denkender Mensch bin ich Mitglied der FDP im Kreis 6 und präsidiere seit 2024 den Supporterclub «Freunde der FDP». 

Meine besondere Verbundenheit gilt zudem der Stiftung Textilmuseum, in der ich Stiftungsrat bin.

Zu meiner beruflichen Laufbahn: Nach meinem Studium an der Universität St. Gallen bin ich 2006 in unseren Familienbetrieb eingetreten. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mir das praktische Handwerk und Wissen rund um den Textilhandel sukzessive erarbeitet. Zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bin ich seit 2012 als CEO für den erfolgreichen Geschäftsgang mitverantwortlich.

Mehr Infos über meine Person findest du hier.